Präzisionsmedizin und Atemwegsversorgung

Arzt erklärt einem Kind die Behandlung mithilfe eines Tablets

Willkommen zu unserem Überblick über die Präzisionsmedizin in der Atemwegsversorgung. Diese Artikelreihe bietet fundierte Beiträge darüber, wie Präzisionsmedizin eingesetzt werden kann, um die diagnostische Genauigkeit bei chronischen Erkrankungen wie Asthma bronchiale zu verbessern. Ob Sie als Arzt oder Ärztin Ihr Fachwissen vertiefen möchten oder sich für den Einfluss personalisierter Medizin auf die moderne Gesundheitsversorgung interessieren – diese Sammlung dient als wertvolle Orientierungshilfe. 

Was ist Präzisionsmedizin? 

Die Präzisionsmedizin stellt einen innovativen Ansatz dar, bei dem therapeutische Maßnahmen individuell auf den einzelnen Patienten zugeschnitten werden. Grundlage hierfür sind genetische, umweltbedingte und lebensstilbezogene Faktoren. Insbesondere in der Pneumologie ist dieser Ansatz von großer Bedeutung, da interindividuelle Unterschiede im Krankheitsbild dazu führen können, dass standardisierte Therapieansätze unzureichend wirksam sind. Für ein grundlegendes Verständnis der Präzisionsmedizin und ihrer Relevanz in der modernen Medizin verweisen wir auf unseren einführenden Überblick

Präzisionsmedizin und schweres Asthma: Verbesserung der Diagnostik durch zielgerichtete Parameter 

Die Diagnosestellung eines schweren Asthmas ist häufig komplex. Die Präzisionsmedizin ermöglicht es jedoch, spezifische Biomarker und diagnostische Parameter zu identifizieren, die zu einer deutlich präziseren Diagnostik beitragen. In diesem Artikel erläutert Dr. Rory Chan, wie personalisierte Patientendaten es medizinischem Fachpersonal erlauben, schweres Asthma zuverlässig von anderen respiratorischen Erkrankungen abzugrenzen. Der Beitrag zeigt detailliert auf, wie Präzisionsmedizin die Asthmadiagnostik optimieren kann

Diagnostische Verfahren im Überblick: Spirometrie, Oszillometrie, FeNO, PEF und FEV₁ 

Eine exakte Diagnostik des schweren Asthmas erfordert den Einsatz unterschiedlicher Untersuchungsverfahren, die jeweils spezifische Einblicke in die Lungenfunktion und den Schweregrad der Erkrankung ermöglichen. Dieser Artikel gibt einen umfassenden Überblick über verfügbare diagnostische Instrumente – von der Spirometrie und Oszillometrie bis hin zur Messung von FeNO (fraktioniertes exhaliertes Stickstoffmonoxid), Peak-Expiratory-Flow (PEF) und der forcierten Einsekundenkapazität (FEV₁). Das Verständnis der jeweiligen Stärken und Limitationen ist entscheidend für die Auswahl des am besten geeigneten Verfahrens für den individuellen Patienten. 

 Hürden in der Diagnostik: Herausforderungen bei Spirometrie und anderen Testverfahren 

Trotz der nachgewiesenen Vorteile der Spirometrie und weiterer diagnostischer Tests bestehen relevante Barrieren, die deren breite Anwendung im klinischen Alltag einschränken. In diesem Beitrag beleuchtet Dr. Rory Chan typische Herausforderungen, darunter die eingeschränkte Patientenmitarbeit, technische Limitierungen der Geräte sowie der Bedarf an spezialisierter Schulung zur korrekten Durchführung und Interpretation der Untersuchungen. Darüber hinaus wird analysiert, weshalb bestimmte Verfahren, insbesondere die Spirometrie, in der klinischen Praxis nach wie vor unterrepräsentiert sind, und wie diese Hürden überwunden werden können. 

Dr Rory Chan
By Vitalograph guest expert Dr Rory Chan

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